Gazprombank Schweiz führt ersten Bitcoin-Handel durch, kündigt Zahlungsinitiative an

24.11.2020 | 13:52

Die Gazprombank (Schweiz), ein Zweig der dem russischen Energieriesen Gazprom gehörenden Bank, hat im Rahmen ihrer neuen Bitcoin-Dienstleistungen die ersten Kundentransaktionen durchgeführt.

Die am Dienstag angekündigte Einführung institutioneller Kryptogeld-Dienstleistungen durch die Bank erfolgt nach der Genehmigung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht.

„Digitale Vermögenswerte werden für unsere Kunden und die globale Wirtschaft immer wichtiger werden“, sagte der CEO der Bank, Roman Abdulin.

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Die Kryptowährungs-Dienstleistungen, einschliesslich Kryptowährungs-Konten, Anlageverwaltung und Vermögensverwahrung, wurden in Zusammenarbeit mit der Fintech-Firma Avaloq und dem Anbieter von digitaler Sicherheitsinfrastruktur METACO entwickelt.

Wie die Gazprombank (Schweiz) mitteilte, ist sie auch Mitglied der OpenVASP-Vereinigung geworden, deren Ziel es ist, ein offenes Protokoll für die Übertragung von Transaktionsinformationen zwischen Anbietern virtueller Vermögenswerte (VASPs) und Einzelpersonen zu entwickeln. Diese Arbeit soll es den Kryptowährungsdiensten erleichtern, sich an die regulatorischen Vorgaben der Financial Action Task Force – einschliesslich der so genannten Reiseregel – anzupassen.

In Partnerschaft mit der Schweizer Kryptofinanzierungsfirma Bitcoin Pro (BTC, +3,02%) Suisse arbeitet die Bank gemäss der Ankündigung auch an einem einheitlichen Kommunikationsprotokoll für Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten zwischen den Mitgliedern von OpenVASP.

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